Letzte Peking Blog News

Chinesische Mauern
Geklonte Städte: Bei Schanghai bauen Chinesen ganze Städte nach. Eine deutsche Siedlung ist auch dabei – sie heißt Anting

Thames Town - eine Autostunde von Shanghai.
Von der Kirche führt eine Allee aus Kopfsteinpflaster in das idyllische Stadtzentrum. Vorbei an Wohnhäusern aus roten Ziegelsteinen, prächtigen Stadtpalästen mit Säulen und viktorianischen Fassaden und an kleinen Geschäften. [...]...

Sponsoring im Schatten Tibets
Die unruhige Lage in Tibet setzt Sponsor-Firmen der Olympischen Spiele in Peking unter Druck: Die Unternehmen müssen auf die Sorgen der Weltöffentlichkeit Rücksicht nehmen und wollen gleichzeitig ihre Chancen auf dem Wachstumsmarkt China wahren.
Trotz der gewaltsamen Unruhen in Tibet halten ausländische Unternehmen wie Volkswagen, Adidas und McDonald’s an ihrem Sponsoring der Olympischen Spiele in [...]...

Scherben der chinesischen Nation
Tibeter jagen Han-Chinesen, zerstören Moscheen und chinesische Geschäfte. Die Aufstände im tibetischen Hochland zeigen auch ein Scheitern der chinesischen Minderheitenpolitik. Eine Analyse.
Die andauernden Unruhen in Tibet sind nicht nur der Ausdruck des Freiheitswillen eines Volkes. Neben der politischen Botschaft, die sich gegen die Fremdbestimmung durch die Chinesen wendet, steckt hinter den gewaltsamen Protesten [...]...

Die letzten Zeugen
Ein Anruf aus Lhasa: „Können wir reden?“ Der Mann ist aufgeregt, er verhaspelt sich. Es ist der Moment, in dem Chinas berüchtigte Sicherheitspolizei die Altstadt durchkämmt
Die Email aus Lhasa ist nur wenige Sätze lang. „Die Situation ist schrecklich. Überall gibt es Tote, überall wird gekämpft. Wir haben Informationen, dass am Dienstag die Sicherheitskräfte zuschlagen werden.“ [...]...

Der Luftverkäufer
Der Pekinger Geschäftsmann Li Jie handelt mit Mondgrundstücken und Luft - nun hat er Ärger mit der Polizei.

Ein Bürohochhaus im Pekinger Norden, dritte Ringstraße, 10. Stock, graue Betonwände. “Botschaft des Mondes” steht auf dem Messingschild an der Tür. Li Jie sitzt hinter seinem Schreibtisch. Er trägt einen etwas zu großen Nadelstreifenanzug. In der Hand hält [...]...

Wenn “Made in China” zu teuer wird
“Made in China” ist billig? Nicht immer: Weil in manchen Regionen die Produktion zu teuer wird, verlagern Unternehmen ihre Fabriken bereits ins Hinterland und in asiatische Nachbarländer.

Mit monotonen Handbewegungen stecken Frauen bunte Plastikteile ineinander. Die Spielzeugfabrik in einem schmutzig-grauen Betonhaus ist eine von Tausenden Billigfabriken im südchinesischen Shenzhen. 4,5 Yuan verdienen die Wanderarbeiterinnen pro Stunde [...]...

Die “bunten Bilder” des Edison Chen
Ein Hongkonger Sexfoto-Skandal sorgt in China für Aufregung. Der Fall zeigt auch einen Wandel der Moralvorstellungen.
Stellen Sie sich vor, Sie geben Ihren Computer zur Reparatur, und bald darauf erscheinen Ihre privaten erotischen Fotos im Internet. Peinlich, nicht wahr! Nun stellen Sie sich vor, Sie sind ein bekannter Filmstar. Und auf Ihrem Computer sind [...]...

Stimmungstest vor Olympia
In Peking hat die jährliche Tagung des Volkskongresses begonnen. Knapp 3000 “Volksdelegierte” hören die Berichte der Regierung - entscheiden dürfen sie nichts.
Wenn die Tage wärmer werden, die Bäume die ersten grünen Blätter ausschlagen und an jeder Straßenkreuzung plötzlich Polizisten stehen, dann wissen die Pekinger, dass wieder Zeit für den Volkskongress ist. An diesem Mittwoch [...]...

Langer Marsch nach Bad Nenndorf
Ein junger Deutscher wandert von Peking nach Deutschland
An einem Freitag im November betrat Christoph Rehage den Aufzug seines Wohnhauses in Peking, fuhr 21 Stockwerke nach unten und begann zu laufen....

Gershwin im Reich des Bösen
Lorin Maatel tritt heute mit seiner New Yorker Philharmonie in Nordkorea auf. Ein Konzert mit politischen Zwischentönen.
In den bald sieben Jahrzehnten seiner Karriere stand Lorin Maazel auf vielen Bühnen. Als Neunjähriger dirigierte das “Wunderkind Maazel” erstmals anläßlich der Weltausstellung in New York. Er war Chefdirigent in London, Wien, Berlin und München. Doch seinen größten [...]...